Cixin Liu: Meer der Träume

Ich muss sagen die ersten beiden Bände der Reihe sind tolle in sich geschlossene Werke, die mir persönlich großen Spaß gemacht haben. Was die Messlatte für den Dritten nicht gerade niedrig ansetzt. 

Yan Dong fertigt in seiner Freizeit gerne Eisskulpturen an und wird beim alljährlichen Wettbewerb für seine Künste belächelt, niemand ahnt, dass das Schicksal der Welt bald schon auf seinen Schultern lastet. Aus den Tiefen des Alls erscheint ein Wesen ein sogenannter Niedertemperaturkünstler, der alles Wasser auf der Welt für seine Künste verwenden wird und die einzige Person mit der er redet ist Yan Dong. Kann Yan Dong das Alien von seinem Plan abhalten seine Skulpturen im Orbit zu platzieren und uns jegliches Wasser zu nehmen ? 

Ich muss sagen ich bin wirklich toll in den Comic gekommen und hatte sofort meinen Spaß mit dem Werk. Der Band schafft es wieder mal einen emotional zu treffen, denn man lernt schon ein wenig mitzufühlen mit dem Hauptcharakter Yan, dessen Leben durch den Künstler sich definitiv verändert hat und gerade, als die Ozeane leer sind,lernt er auch die Kälte der Menschen zu spüren und auch hier ist es wieder wie schon im zweiten Band man darf die Hoffnung nie aufgeben, denn auch dieser Band beweist, es gibt immer einen Weg. Was er wirklich toll mal wieder bewiesen hat und insgesamt hat mich der Band wirklich sehr gefesselt. 

Die Beziehung zwischen Yan und dem Niedertemperaturkünstler fand ich gar nicht so schlecht und auch wie das Alien aus einer weiter entfernten Galaxie sich so an seinen Plan klammert und davon nicht abweicht, zeigt zwar auch eine klein wenig wie kleingeistrig das Alien ist, auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass es sehr zielstrebig ist.  Insgesamt hat

mir die Art und Weise wie der Niedertemperaturkünstler in den Comic eingearbeitet war und welche Auswirkungen sein handeln am Ende hatte hatten mit sehr gefallen, denn die Menschheit ist am Ende und muss sich wieder zurückholen was ihnen genommen wurde. 

Die Zeichnungen haben mir ganz gut gefallen, ich brauch immer eine Weile wenn ich einen Comic habe, den Jok gezeichnet hat. Der Stil insgesamt unterscheidet sich sehr vor den vorangegangenen zwei Bänden, schafft es aber sehr zu gefallen. Einige Panels waren auch hier einfach großartig und haben mir insgesamt sehr gefallen. Der Stil ist definitiv ein wenig eigen aber man gewöhnt sich dran und ich finde er unterstreicht schön die Kunst die die Story uns wiedergibt. Jok hat für mich hier einen guten Job abliefert. 

Ich muss sagen auch der dritte Band der Reihe weiß für mich zu gefallen. Die Story rund um Niedertemperaturkünstler fand ich spannend, wobei ich die Beweggründe für sein handeln und auch mich frage ob sein Verhalten so nachvollziehbar ist, möglicherweise eine ganze Spezies durch die Kunst auszulöschen, wobei man auch sagen muss er bleibt dem Ziel das er verfolgt treu. Auch die Darstellung von Yan und was der gute alles in diesem Band erleben darf, fand ich sehr klasse. Die Zeichnungen von Jok haben mir gut gefallen, auch wenn ich bei dem Stil ein wenig brauchte am Anfang und er unterscheidet sich ein wenig von den Stilen der ersten beiden Teile. Insgesamt kann ich die Reihe nur weiterempfehlen, denn jeder Band weiß auf seine Art zu unterhalten und zu zeigen, dass man die Hoffnung nie verlieren sollte, den einen Weg wie’s weitergeht gibts immer. 

Vielen Dank an den Splitter Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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