Something is killing the Children Teil drei

Heute ist #monstermonday und mit dabei habe ich den nunmehr dritten Band der Reihe Something is killing the Children. Die ersten beiden Bände haben mir wirklich sehr gefallen und ich war gespannt wie das alles weitergeht, denn die Welt an sich ist sehr interessant und ich habe definitiv noch einiges an Fragezeichen über meinem Kopf. 

Das kleine Archers Peak ist abgeriegelt und Erica ist die Kontrolle ein wenig aus den Händen geglitten. Es braucht Haus Slaughter um die Monster daran zu hindern sich weiter auszubreiten und die Situation weiter eskalieren zu lassen, doch jagen sie am Ende nur die Monster ? Erica ist fest entschlossen die Bedrohung aufzuhalten, doch zu welchem Preis ?

James Tynion IV hat mit Something ist killing the Children etwas geschaffen in das ich unheimlich gerne eintauche und was für mich noch so viele Fragen aufwirft, dass ich definitiv nicht genug bekomme. In die Reihe kann man definitiv nicht quereinsteigen, da die Reihe mehr und mehr seit Band 1 aufbaut und uns in eine sehr komplexe Welt entführt, die nach wie vor relativ wenig genauer beleuchtet wird. Auch im dritten Band bekommen wir Schnipsel oder Teile des gesamten Puzzles dargeboten, ohne das gesamte Bild bereits sehen zu können. Das macht die Reihe sehr interessant bisher und zugleich, möchte ich definitiv mehr erfahren. Das ist finde ich die große Kunst uns in eine Welt zu führen und sie uns noch nicht ganz zu zeigen, aber soweit, dass man mehr will. 

Die Handlung hat mir hier sehr sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es mit Erica weitergeht, denn das Ende lässt viel vermuten und ich muss sagen, ich würde mich schon auf noch mehr Monster freuen und auch noch andere Arten. Die Welt wirkt unheimlich komplex und wir kratzen denke ich hier immer noch nur am Rand. Dabei fand ich gerade alles rund ums Haus Slaughter spannend und muss sagen, hier hat man definitiv noch einiges an Potenzial, was man hoffentlich auch noch nutzen kann. 

Die Spannung im Band wechselt schön mit einigen ruhigen Momenten sich ab, bleibt aber bis zur letzten Seite absolut perfekt getroffen. Bedeutet, es ist ein absolut perfekter Mix, dabei ist klar Richtung Ende definitiv die Action die dominierende Seite, schafft es aber zugleich auch die Charaktere voran zu bringen. 

Die Optik hat mir im Band insgesamt gut gefallen. Der Stil ist definitiv insgesamt etwas eigen, sticht für mich aber dadurch auch aus der Masse raus. An den Stil selbst muss man sich denke ich definitiv ein wenig gewöhnen und so manches Panel fand ich persönlich jetzt nicht ganz so stark. Gerade aber wenn die Action deutlich an Fahrt aufnimmt unterstreichen die Zeichnungen von Werther Dell‘Edera die Story perfekt und liefert unglaublich tolle Panels ab. Insgesamt wie schon erwähnt passt der Stil zur Reihe, gibt ihr ihren ganz eigenen Stempel und macht in sehr großen Teilen des Bandes über wirklich großen Spaß. 

Die Something is killing the Children Reihe ist auch mit Band 3 unheimlich stark und macht großen Spaß, zeigt uns aber auch wieder nur Teile des großen Ganzen. Das macht definitiv Lust auf weitere Bände und die braucht es in meinen Augen definitiv, denn alles was Erica und Haus Slaughter angeht kratzen wir immer noch ein wenig an der Oberfläche. James Tynion IV hat für mich mit Band drei noch mal schönen einen drauf gesetzt und die Reihe bleibt bisher absolut spannend. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band oder Reihe, die Folgen wird und die braucht es auch, denn ich habe noch so viele Fragen und freue mich noch tiefer in die Welt von Something is killing the Children einzutauchen. Die Handlung kommt im dritten Band definitiv zu einem Höhepunkt und einem Ende, was definitiv schon Lust macht auf den nächsten beziehungsweise ist es so geschrieben, dass es Erica definitiv nicht langweilig wird. Von Haus Slaughter erfahren wir hier definitiv mehr und ich freue mich schon auf noch mehr. Die Handlung fand ich nachvollziehbar und sehr fesselnd, dabei kann ich sagen, quereinsteigen sollte man in die Reihe definitiv nicht, da die Handlung schön aufeinander aufbaut. Die Zeichnungen von Werther Dell‘Edera fand ich durch die Bank weg gut und hat für mich die Story toll unterstrichen. Die Zeichnungen und auch die Kolorierung geben für mich der Reihe definitiv einen hohen Wiedererkennungswert. Something is killing the Children Teil drei bekommt von mir eine 8,5/10. 

Vielen Dank an den Splitter Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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