Sheïd 1 Die Falle von Mafat

Heute gehts mit Sheid in eine neue Nummer 1 aus dem Hause Splitter. Das Cover und der Klappentext fand ich schon sehr ansprechend, aber sehr selbst. 

Sheïd und sein schweigsamer Gefolgsmann Uthan verdienen sich ihren Lebensunterhalt als Schmuggler. In der Metropole Mafat bietet Mhaus den beiden ein Geschäft an, sie sollen einen Archäologen entführen, doch was Sheïd nicht weiß ist was der Mann namens Pradhi entdeckt hat. Sheïd muss schnell erkennen, dass er in etwas hineingestolpert ist, was ihn das Leben nicht unbedingt leichter macht.

Ich muss ja sagen der Band macht alles richtig was ein erster Band meiner Meinung nach bieten muss. Einen Hauptcharakter über den wir im Laufe der Story noch nicht allzu viel erfahren, der aber gerade mit seiner Art punktet. Eine Welt die spannend aussieht und man noch mehr von sehen will und mehr von verstehen will. Nebencharaktere die zu unterhalten wissen und gerade der Begleiter von Sheïd hat für mich noch einiges an Potenzial, wie auch alles was wir im Band geboten bekommen, hier ist ein Auftaktband für was ganz großes, wenn es das Potenzial voll ausschöpft. 

Der Einstieg in den Band fand ich mal interessant und definitiv mal ein klein wenig was anderes, als man es sonst gewöhnt ist, denn unseren Hauptprotagonisten sehen wir erst nach ein paar Seiten das erste mal. Trotzdem funktioniert der Einstieg für mich sehr gut. 

Die Handlung insgesamt macht wirklich sehr viel Spaß und weiß wirklich toll zu unterhalten. Es gibt den ein oder anderen Handlungsstrang, der noch genauer in den nächsten Band behandelt werden muss und ich denke mal das wird auch so kommen, dafür hat man hier einfach zu sehr die Thematik aufgebaut. 

Vom Imperium selbst hören wir nur, dass ist so einer der Bausteine wo ich im nächsten definitiv schon ein wenig mehr sehen und erfahren will, sowie auch von Sheïd. Der gute Herr erinnert mich schon ein wenig an Han Solo, zumindest was die Art angeht. 

Die Zeichnungen haben mir den kompletten Band über sehr gut gefallen. Ich fand den Stil sehr passend zur Story und auch wie man mit Splashpages arbeitet hat mir wirklich sehr gefallen. Rein optisch betrachtet ist der Band definitiv ne Wucht und hat richtig viel Spaß gemacht. Für mich wäre das so das typische Actionpopcornkino. 

Der erste Band zu Sheïd macht eines definitiv Lust auf mehr. Der Einstieg funktioniert dabei für mich gut und bleibt aber insgesamt noch mit vielem hinter dem Berg. Der Auftaktband punktet für mich mit einem sympathischen Hauptprotagonisten ala Han Solo, der aber noch weitestgehend unbekannt bleibt, einer Welt die definitiv interessant ist, einem Plot der Lust und Laune macht und Nebencharaktere die man definitiv noch mehr erleben will. Die Handlung selbst ist dabei fesselnd und gerade ab dem Zeitpunkt wo alles ein wenig aus dem Ruder läuft zieht das Tempo auch ordentlich an. Ich bin sehr gespannt darauf wo die Reise hingeht mit Sheïd und was Autor Philippe Pellet noch so mit uns vorhat. Die Zeichnungen haben mir sehr viel Spaß gemacht und den Stil fand ich unheimlich schön. Ich finde es toll, wie man hier im Band mit Splashpages gearbeitet hat, einfach top. Sheïd Die Falle von Mafat bekommt von mir eine 8,5/10. 

Vielen Dank an den Splitter Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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