Bruce Banner: Hulk 10 In der Hölle 

Ich muss ja sagen was Al Ewing da über die Reihe hinweg abgeliefert hat macht Spaß und leider geht mit den vorliegenden Band eine wirklich starke Reihe zu Ende. 

Hulk ist zurück und so mächtig wie nie. Die Avengers rund um Thor, Captain Marvel, Black Panther und co wollen ihn in seine Schranken weisen, doch auf welcher Sekte steht eigentlich She-Hulk ? Zumal mit den Avengers zu spielen gar nicht der Plan ist des Gamma-Goliaths, dieser verfolgt mit seinen Verbündeten den Plan, in die Hulk-Hölle hinabzusteigen und in einem finalen Kampf Bruce Banner befreien.

In die Reihe an sich kann ich nicht empfehlen irgendwo einzusteigen, die muss man aufgrund ihrer Komplexität und auch aufgrund ihres Aufbaus am Stück sich geben und glaubt mir man bereut es zu keiner Zeit. Die Reihe ist durchgängig auf einem wirklich hohem Niveau unterwegs und macht absolut Spaß, man erfährt insgesamt mehr über die Figur des Hulks, aber auch so kommen einige Figuren nicht zu kurz, über die wir einiges mehr an Infos erhalten, was ich aber sagen muss gerade Einsteiger heim Hulk tun sich hier manches mal wie auch ich selbst etwas schwer, denn was Ewing schreibt setzt ein gewisses Maß an Vorwissen für die Figur voraus oder man liest einfach manches nach, es geht auch ohne macht aber mit mehr wissen definitiv mehr Spaß. 

Der zehnte und damit abschließende Band macht in meinen ne Augen verdammt viel richtig und schafft es zum Teil immer noch schön, Beziehungen zwischen einzelnen Figuren schön darzustellen und auch noch etwas mehr zu vertiefen, egal ob es jetzt Hulk und Betty betrifft oder auch andere Figuren, dass zeigt nur wie hoch die Qualität der Reihe ist, denn ich hab gerade im letzten Band erwartet, dass die Action deutlich zunimmt. 

Wobei die Action absolut nicht zu kurz kommt und es gibt definitiv einiges an Klopferei und auch so kommt die Action im Band insgesamt nicht zu kurz, wenn ich es mal sagen darf gibt es in allen drei Akten Anfang, Mitte und Ende mehr als genug Kämpfe und die machen auch durch die Bank weg Spaß, wobei gerade die Mitte extrem glänzt. 

Gerade die Mitte wenn die Avengers ins Spiel kommen macht der Band eine Entwicklung wo ich sagen kann ja okay macht Laune. Erzählerisch verlassen wir dann auch die typischen Sprechblasen und gehen hin zu Zeichnungen außen und der Text im inneren Teil der Seite, dass ist ein extrem starker Wechsel, macht aber auch finde ich großen Spaß. 

Gerade da ich die Mitte mit den Avengers so gut fand muss ich auch leider sagen, da flacht der finale Kampf für mich ein klein wenig ab, den fand ich zwar ebenfalls nicht schlecht, kam aber nicht so ganz an das Aufeinandertreffen zwischen dem Hulk und den Avengers. 

Über Joe Fixit erfahren wir auch wieder einiges und ich hoffe, dass wir diese Persönlichkeit nicht das letzte mal gesehen haben, denn gerade sie hat mir im vorliegenden Band sehr gut gefallen. 

Man arbeitet hier auch wieder auf zwei Zeitebenen, wie verfolgen die Haupthandlung und zugleich sehen wir auch etwas mehr über die Geschichte der Banners, zumindest einen Punkt und das war für mich eine tolle Abwechslung zur eigentlichen Handlung des Bandes. 

Ich muss auch sagen gerade die Thematik Hölle wurde hier gut aufgegriffen und einige Charaktere haben gerade gegen Ende hin wirklich starke Momente, die alle durch die Bank weg Spaß gemacht haben. 

Joe Bennet war hier für die Optik verantwortlich und in meinen Augen hat er toll die gesamte Reihe über die Handlung unterstrichen und wirklich tolle Bilder abgeliefert, so auch im zehnten Band. Ich finds ganz großartig, dass nur ein Zeichner die kompletter Reihe über dran war, was die Reihe rein optisch gesehen wirkt wie in einem Fluss und das macht wirklich Spaß. Die Qualität von Bennets Arbeit lässt sich hier definitiv nicht bestreiten, die ist durch die Bank weg wie gewohnt klasse. 

Al Ewing führt hier seinen Run am Hulk zu Ende und ich muss sagen der letzte Band war einfach wieder absolut stark, wie schon alles rund um den Hulk und Ewing, sowie Bennet am Stift. Ich finds unglaublich stark was hier zum einen mit klassischen Elementen wieder gearbeitet wird und man zugleich aber auch die Helden etwas mehr bedient. Mit den Avengers und der Konfrontation des Hulks hat man hier definitiv ein kleines Highlight geschaffen, dass neben der Story auch durch eine etwas andere Erzählweise glänzt, den mittleren Part fand ich damit schon ein wenig stärker wie der Endkampf. Was ich aber immer ganz klasse fand den Run über und auch auf den letzten Seiten, die Verbindung zwischen Hulk und Bruce Banner, den letzterer gilt es ja schließlich auch zu retten. Ebenfalls haben mir verschiedene Rückblenden gut gefallen, die zeitlich etwas früher ansetzen, dabei hat der Band auch wieder insgesamt tolle Charaktermomente, mein Highlight die Reihe über ist Joe Fixit, ich hoffe ja von dem sehen wir auch bald wieder mehr. Die Zeichnungen fand ich sehr stark wieder von Joe Bennet und ich bin froh, dass er den kompletten Run gezeichnet hat, dass gibt dem ganzen was sehr rundes. Bruce Banner: Hulk 10 In der Hölle bekommt von mir eine 9/10. 

Vielen Dank an Panini Comics für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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