Seven to Eternity 1 Der Gott des Flüsterns

Ich muss ja sagen von Seven to Eternity hab ich relativ wenig gehört, muss aber sagen wenn dann war’s wirklich nur positiv. Rick Remember ist mir auch kein unbekannter Autor von daher war ich mal ziemlich auf den ersten Band gespannt. 

Adam Osidis ist ein Mann aus einem in Ungnade gefallenen Hauses, der zu allem bereit ist um seine Familie zu schützen. Adam muss sich entscheiden, will er Teil der hoffnungslosen Gruppe sein, die sich dem Bösen entgegenstellt oder ist er bereit für das Angebot des Bösen. Wenn er es annimmt wird sein tiefster Wunsch erfüllt. Wählt Adam den Kampf oder das Leben ?

Der Einstieg in den Band hat sich angefühlt wie ein kalter Schlag ins Gesicht oder ein kleines Eisbad. Den der Band wirft und direkt in die Welt von Zhal und ins Abenteuer ohne die Charaktere einzuführen oder uns groß zu erklären was gerade Phase ist. Ich muss sagen, dass fand ich mal einen etwas anderen Ansatz und ich hab alles aufgesaugt wie ein trockener Schwamm einen Tropfen Wasser. Desto weiter man in der Story voran kommt, desto mehr versteht man die einzelnen Charaktere und desto mehr wird die Welt beleuchtet und auch unser Gegenspieler bekommt ein wenig Spotlight. Das macht den ersten Band insgesamt rund und zum einsteigen in die Reihe definitiv geeignet. 

Die komplette Handlung fand ich absolut lesenswert und muss sagen, ich hab vorher Fear Agent gelesen und hatte auch ein wenig Humor erwartet, muss aber sagen, mit dem Mindset sollte man hier nicht ran, dass ist eine absolute starke und ernste Geschichte. Ich muss sagen, dass mir der Aufbau der Story rückblickend betrachtet gut gefallen hat und es gibt einige wirklich tolle Wendungen und nicht jedem Charakter ist es vergönnt sein Leben länger, als den ersten Band zu fristen. 

Die Action hat hier definitiv perfekt immer gepasst und ich finde es gibt der Story definitiv ein rundes Bild, neben Worldbuilding und Aufbau der Charaktere, geht einfach nichts darüber wenn man sich der ein oder anderen Übermacht entgegenstellt. 

Durch verschiedene Tagebucheinträge und auch Flashbacks bekommen wir ein schönes Bild von Adam Osidis und seiner Familie, dabei verdreht man den zunehmenden Konflikt von Adam gut und auch vielleicht auch wie er sich am Ende entscheidet. 

Die Welt von Zhal ist definitiv eine sehr komplexe und ich fand die Sache mit den unterschiedlichen Gaben wirklich klasse und geben dem Band oder der Reihe besser gesagt eine ganz eigene Seite und schon ein gewisses Alleinstellungsmerkmal im Bereich Fantasy. Ich hoffe es definitiv auf noch mehr, denn zu erfahren gibt es ziemlich viel. Insgesamt bin ich schon sehr gespannt wie sich die Geschichte weiterentwickelt. 

Die Zeichnungen haben mir hier sehr gut gefallen, ich fand den Stil eher ein wenig düsterer gehalten bedeutet, dass hier weniger mit hellen Farben gearbeitet wird und die Zeichnungen sehen einfach Zucker aus. Für mich passen die Zeichnungen und auch die Kolorierung perfekt zur Tonart, die die Story vorgibt und unterstreicht sie wirklich schön. Einige Panels könnte man aus dem Comic direkt sich als Poster an die Wand hängen ganz großes Kino. 

Ich muss sagen insgesamt hat mir der erste Band Seven to Eternity ein schönes Abenteuer, dass einem schon ein wenig ins kalte Wasser wirft. Den wir werden in die Handlung geworfen und erst nach und nsch erfahren wir mehr über die Gaben, die Charaktere und den Flüsterer. Ich muss sagen, desto weiter die Handlung voran schreitet, eine desto besseres Bild bekommen wir und desto mehr Spaß hat der Band gemacht. Ich hatte mit ein wenig Humor gerechnet muss aber sagen, die Story verzichtet komplett auf Humor und zeigt eine Welt die hart ist und ohne Gnade. Die Handlung insgesamt hat mir großen Spaß bereitet und ich fand sie auch mit schönen Wendungen gespickt. Alles in allem hat Rick Remender einen starken Job abgeliefert.  Adam ist ein Charakter, der uns näher gebracht wird durch Flashbacks und Tagebucheinträge, die dem Band einen besonderen Touch gibt. Die Zeichnungen haben mir wie die Geschichte gut gefallen. Die Welt von Zhal ist eine raue und das geben die Zeichnungen perfekt wieder. Wenn man sich darauf einlässt hat man Seven to Eternity Spaß und ich bin gespannt wie’s weitergeht. Das Format ist deutlich höher, als das normale Buchformat von Cross Cult, der Band liegt dennoch sehr gut in der Hand. Seven to Eternity Der Gott des Flüsterns bekommt von mir eine 8/10. 

Vielen Dank an Cross Cult für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

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