The Kiss Bet 1

Sara Lin ist 18, steht kurz vor dem Schulabschluss und hat eigentlich alles im Griff – Freunde, Pläne und einen „coolen“ Dad. Nur ihr erster Kuss fehlt noch. Als sie sich jedoch auf eine Wette mit ihrem Freund Patrick einlässt, merkt sie schnell, wie kompliziert Liebe werden kann, besonders wenn gleich drei mögliche Love Interests im Spiel sind

Ein süßer Einstieg ins Liebeschaos

The Kiss Bet 1 ist ein Manga, der sich sofort wie ein frischer Wind im Romance-Genre anfühlt. Schon auf den ersten Seiten merkt man: Hier geht es nicht um überdramatisches Herzschmerztheater, sondern um eine leichte, humorvolle und gleichzeitig ehrliche Geschichte über das Erwachsenwerden. Der Auftaktband schafft es, eine entspannte Wohlfühlatmosphäre aufzubauen, ohne dabei oberflächlich zu wirken.

Eine Protagonistin zum Wiedererkennen

Sara Lin ist eine Hauptfigur, in der sich viele wiederfinden dürften. Sie ist gerade 18 geworden, steht kurz vor dem Schulabschluss und hat eigentlich alles, was man sich wünschen könnte – Freunde, Zukunftspläne und einen Vater, der sich für deutlich cooler hält, als er vielleicht ist. Dass ihr ausgerechnet der erste Kuss fehlt, wirkt zunächst wie ein kleines Detail, wird aber schnell zum emotionalen Kern der Geschichte.

Der erste Kuss als großes Thema

Der Manga spielt wunderbar mit der Bedeutung des ersten Kusses. Für Sara ist er etwas Besonderes, fast schon ein Meilenstein, den man nicht einfach abhaken will. Diese Unsicherheit, wann der richtige Moment kommt und ob man vielleicht etwas verpasst, wird sehr authentisch dargestellt. Gerade dadurch fühlt sich die Geschichte angenehm nah am echten Leben an.

Die verhängnisvolle Wette

Richtig Fahrt nimmt die Handlung auf, als Sara sich auf eine Wette mit ihrem Freund Patrick einlässt. Was zunächst wie ein harmloser Spaß wirkt, entwickelt sich schnell zu einem emotionalen Stolperstein. Die Wette ist dabei nicht nur ein Plot-Element, sondern ein cleveres Mittel, um Saras innere Konflikte sichtbar zu machen und die Geschichte voranzutreiben.

Drei Love Interests, viele Gefühle

Besonders spannend wird The Kiss Bet 1 durch die gleich drei potenziellen Love Interests. Jeder von ihnen bringt eine eigene Dynamik mit und sorgt dafür, dass Saras Gefühlswelt ordentlich durcheinandergerät. Anstatt klare Klischees zu bedienen, lässt der Manga Raum für Nuancen und Unsicherheiten genau das macht die Liebesdreiecke (oder -vierecke) so unterhaltsam.

Humor trifft Herz

Neben all den romantischen Verwicklungen punktet der Manga mit viel Humor. Dialoge sind locker, manchmal frech und oft zum Schmunzeln. Gleichzeitig verlieren die emotionalen Momente nie an Gewicht. Diese Balance zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit ist eine der großen Stärken des Bandes.

Zeichenstil und Atmosphäre

Der Zeichenstil passt perfekt zur Geschichte: modern, klar und ausdrucksstark. Mimik und Körpersprache transportieren Gefühle oft stärker als Worte, was besonders in stilleren Szenen gut zur Geltung kommt. Die Panels sind übersichtlich gestaltet und sorgen für einen angenehmen Lesefluss.

Nebenfiguren mit Charme

Auch die Nebenfiguren, allen voran Saras Freundeskreis und ihr Dad, tragen viel zur Atmosphäre bei. Sie wirken lebendig und nicht wie bloßes Beiwerk. Gerade der Vater sorgt mit seiner „coolen“ Art für einige charmante Momente, die die Geschichte zusätzlich auflockern.

Ein gelungener Auftaktband

Insgesamt ist The Kiss Bet 01 ein starker erster Band, der neugierig auf mehr macht. Die Mischung aus Romantik, Humor und Coming-of-Age-Themen funktioniert hervorragend und lädt dazu ein, Sara auf ihrem Weg weiter zu begleiten.

Warum sich The Kiss Bet 1 lohnt

The Kiss Bet 1 überzeugt vor allem durch seine Authentizität. Die Geschichte fühlt sich nahbar an und nimmt die Gefühle junger Erwachsener ernst, ohne sie zu dramatisieren. Genau das macht den Manga so angenehm zu lesen. Besonders gelungen ist die Art, wie der erste Kuss nicht als bloßes Ziel, sondern als Symbol für Unsicherheit, Erwartungen und persönliche Entwicklung genutzt wird. Sara ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur mit Zweifeln und Fehlern – und genau deshalb so sympathisch. Die romantischen Verwicklungen mit mehreren Love Interests sorgen für Spannung, ohne erzwungen zu wirken. Statt klarer Schwarz-Weiß-Entscheidungen gibt es Grautöne, die Lust auf die Fortsetzung machen. Auch visuell weiß der Manga zu überzeugen. Der Zeichenstil unterstützt die Stimmung der Geschichte und verleiht den Figuren viel Ausdruck und Persönlichkeit. Unterm Strich ist The Kiss Bet 1ein leichter, aber keineswegs belangloser Romance-Manga, der Herz, Humor und Alltag perfekt verbindet. Ein empfehlenswerter Start für alle, die moderne Liebesgeschichten mit Charme und Tiefgang mögen.

Vielen Dank an den Splitter Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert