Galaxias 2

Galaxias Band 2 führt Jio und Nereid nach Ubare, die Stadt der weißen Hügel. Dort geraten sie mit dem brutalen Drachenritter Chalk aneinander, der die Stadt mit Gewalt beherrscht. Die Konfrontation eskaliert in einen gewaltigen Kampf zwischen Drachenmenschen. Gleichzeitig kommen Jio und Nereid bei ihrer Suche nach Informationen über Yuri Holst einer kriminellen Bande und deren Verbindung zu Yuri immer näher.
Die Reise geht weiter
Mit dem zweiten Band von Galaxias geht die Geschichte rund um Jio und Nereid direkt weiter. Nachdem der erste Band bereits einen interessanten Einblick in die Welt der Drachenmenschen und ihre besonderen Fähigkeiten gegeben hat, wird diese Reise nun konsequent fortgesetzt. Dabei schafft es der Manga, das Gefühl eines klassischen Abenteuer-Mangas beizubehalten, gleichzeitig aber neue Figuren, Konflikte und Hintergründe einzubauen. Besonders angenehm ist, dass sich die Handlung nicht unnötig lange mit einer Wiederholung der Ereignisse aus Band 1 aufhält. Stattdessen geht es ziemlich schnell wieder mitten ins Geschehen.
Willkommen in Ubare
Ein großer Teil des Bandes spielt in Ubare, einer beeindruckenden Stadt, die aufgrund ihrer weißen Kalksteinlandschaft auch als Stadt der weißen Hügel bekannt ist. Der Schauplatz sorgt dabei für eine schöne Abwechslung zu den bisherigen Orten und vermittelt sofort einen eigenen Charakter. Ubare wirkt allerdings keineswegs wie ein friedlicher Zwischenstopp auf der Reise von Jio und Nereid. Schon bald zeigt sich, dass hier andere Regeln gelten und die Bewohner unter der Herrschaft eines ziemlich unangenehmen Zeitgenossen leiden.
Ein neuer Gegner
Mit Chalk bekommt die Geschichte einen neuen Gegenspieler präsentiert, der schnell deutlich macht, dass er nicht gerade für seine freundliche Art bekannt ist. Als Drachenritter verfügt er über enorme Kräfte und nutzt seine Stellung, um Ubare mit Gewalt zu kontrollieren. Dadurch entsteht ein Konflikt, der hervorragend zu den bisherigen Themen der Reihe passt. Chalk ist dabei nicht einfach nur irgendein Gegner, der den Helden im Weg steht, sondern bringt gleichzeitig neue Aspekte rund um die Drachenritter und ihre Machtverhältnisse mit.
Nereid lässt es krachen
Besonders Nereid steht in diesem Band wieder stärker im Mittelpunkt. Seine Persönlichkeit sorgt dafür, dass Konflikte selten besonders lange auf sich warten lassen. Angesichts von Chalks Verhalten fällt es ihm verständlicherweise schwer, einfach die Füße stillzuhalten. Was zunächst vielleicht wie eine Konfrontation zwischen mehreren Beteiligten beginnt, entwickelt sich dadurch schnell zu einem ausgewachsenen Kampf. Gerade hier zeigt sich wieder, wie viel Energie in Nereid steckt und dass er durchaus bereit ist, sich mit übermächtigen Gegnern anzulegen. Insgesamt bin ich sehr gespannt darauf was es mit ihm noch auf sich hat.
Drachenritter unter sich
Natürlich darf bei einem Manga wie Galaxias die Action nicht zu kurz kommen. Der Kampf zwischen den Drachenmenschen gehört deshalb zu den großen Höhepunkten des zweiten Bandes. Dabei wird erneut deutlich, dass die Fähigkeiten der Drachenritter einiges zu bieten haben. Die Auseinandersetzungen sind dynamisch und geben der Geschichte ordentlich Tempo. Gleichzeitig bekommt man ein besseres Gefühl dafür, welche Kräfte in dieser Welt existieren und warum die Drachenritter eine so wichtige Rolle innerhalb der Handlung einnehmen.
Die Suche nach Yuri Holst
Neben dem aktuellen Konflikt verliert die übergeordnete Handlung um Yuri Holst nicht an Bedeutung. Jio und Nereid versuchen weiterhin, mehr über die Hintergründe ihrer Gegner herauszufinden. Nachdem sie bereits auf Reno getroffen sind, dessen Gebiet an eine kriminelle Bande verloren ging, ergeben sich nun weitere Verbindungen. Die Spur führt schließlich nach Ubare und bringt die beiden immer näher an die Machenschaften rund um Yuri heran. Dadurch fühlt sich der Band nicht wie ein isoliertes Abenteuer an, sondern wie ein weiterer wichtiger Schritt innerhalb einer größeren Geschichte.
Eine Welt mit vielen offenen Fragen
Was Galaxias dabei besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass die Welt noch längst nicht vollständig erklärt ist. Auch im zweiten Band werden neue Fragen aufgeworfen und bestehende Zusammenhänge nur teilweise aufgelöst. Das kann manchmal etwas gemein sein, weil man als Leser natürlich gerne sofort wissen möchte, was hinter bestimmten Ereignissen steckt. Gleichzeitig sorgt genau dieses Vorgehen dafür, dass man neugierig bleibt und wissen möchte, wie es mit Jio und Nereid weitergeht.
Jio und Nereid als Team
Das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren funktioniert weiterhin sehr gut. Jio und Nereid ergänzen sich auf angenehme Weise und sorgen dafür, dass die Geschichte nicht ausschließlich aus Kämpfen besteht. Gerade ihre unterschiedlichen Reaktionen auf die Situationen, in die sie geraten, bringen etwas Abwechslung in den Ablauf. Während die Handlung teilweise ziemlich ernst wird, sorgen die Figuren immer wieder dafür, dass das Abenteuer nicht zu schwerfällig wirkt. Dadurch bleibt der Manga locker lesbar und vermittelt weiterhin das typische Gefühl eines großen Fantasy-Abenteuers.
Fazit der Rezension
Band 2 von Galaxias macht genau das, was ein guter zweiter Band machen sollte: Er führt die Geschichte weiter, erweitert die Welt und baut gleichzeitig neue Konflikte auf. Ubare ist ein interessanter Schauplatz, Chalk ein passender neuer Gegner und die Kämpfe zwischen den Drachenrittern liefern ordentlich Action. Gleichzeitig wird die Handlung um Yuri Holst weiter vorangetrieben, sodass man das Gefühl bekommt, dass hinter den einzelnen Ereignissen ein deutlich größerer Konflikt steckt. Wer bereits mit Band 1 seinen Spaß hatte, bekommt hier also eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf den nächsten Band macht.
Ausführliches Fazit
Galaxias bleibt auch mit dem zweiten Band ein Manga, der vor allem durch seine Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Action überzeugen kann. Die Geschichte nimmt nach den Ereignissen des ersten Bandes schnell wieder Fahrt auf und verschwendet nicht unnötig viel Zeit damit, bereits Bekanntes erneut aufzuwärmen. Stattdessen werden Jio und Nereid direkt in ein neues Abenteuer geschickt, das ihnen mit Ubare einen interessanten neuen Schauplatz und mit Chalk einen gefährlichen Gegner präsentiert. Besonders gut funktioniert dabei die Erweiterung der Welt. Die Drachenritter werden immer wichtiger und ihre Fähigkeiten spielen eine zentrale Rolle. Der Kampf mit Chalk zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial hinter diesen Figuren steckt. Gleichzeitig wird nicht einfach nur ein Gegner nach dem anderen präsentiert, sondern es werden auch die politischen und kriminellen Verbindungen innerhalb dieser Welt angedeutet. Dadurch bekommt die Geschichte zunehmend mehr Tiefe. Auch die übergeordnete Handlung um Yuri Holst bleibt spannend. Man merkt, dass die Geschichte langfristig auf etwas Größeres hinausläuft. Zwar werden längst nicht alle Fragen beantwortet, doch gerade das sorgt dafür, dass man neugierig bleibt.
Natürlich steht auch in Band 2 die Action wieder deutlich im Vordergrund. Gerade die Auseinandersetzungen zwischen den Drachenrittern machen Spaß und zeigen, dass die Reihe ihre Kämpfe durchaus spektakulär gestalten kann. Unterm Strich ist Galaxias Band 2 eine unterhaltsame und gelungene Fortsetzung. Der Manga erweitert seine Welt, führt neue Figuren ein, liefert spannende Kämpfe und bringt die Geschichte ein gutes Stück weiter.
Vielen Dank an Altraverse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Rezensionsexemplars.
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